Wir wandern jetzt

Der Kreuzberg ist der heilige Berg der Franken. Einmal im Jahr ein absolutes "Muss".

Urlaub! Endlich! Leider ist er schon fast wieder rum, aber diese Woche haben wir noch Zeit zum Ausspannen, Lesen, Serienschauen (gut, dass wir machen wir auch außerhalb unseres Urlaubs) und Nichtstun. Einfach mal hier was machen und dann da – wie toll! Und das fördert sogar die Kreativität, wie ich jüngst gelesen habe.

Aber zurück zum eigentlichen Thema: Vergangene Woche sind wir in die Rhön gefahren. Wer jetzt in Geographie nicht so sattelfest ist – also so wie ich – dem sei gesagt, dass das Gebirge im Dreiländereck von Hessen, Thüringen und Bayern liegt. Und was soll ich sagen: Es ist wunderschön!

Der Kreuzberg ist der heilige Berg der Franken. Einmal im Jahr ein absolutes "Muss".

Der Kreuzberg ist der heilige Berg der Franken. Einmal im Jahr ein absolutes „Muss“.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich am Anfang so gar nicht davon angetan war, wandern zu gehen. So überhaupt nicht. Seit Wochen sehe ich auf Instagram nur die schönsten Strandbilder, Bikinifotos (gut, das wäre eine andere Baustelle) und Sonnenuntergänge am Horizont. Ich liebe das Meer und die Sonne. Den halben Tag am Strand und dann lecker Cocktails in der Bar neben an? Hallo! Mein Urlaub! Aber dieses Jahr haben wir uns bewusst dagegen entschieden. Wir wollen ein bisschen sparen, denn so eine Hochzeit bezahlt sich ja schließlich nicht von selbst.

Und so war ich es – ja, wirklich – die die Rhön vorgeschlagen hat. Liegt immerhin in der Nähe und ist mir von meinem Job auch her bekannt. Allerdings bisher nur virtuell, also warum nicht einmal hinfahren? Sieben Nächte in einem kleinen Hotel mit Frühstück haben uns 270 Euro pro Person gekostet. Verglichen mit dem, was wir sonst auf Mallorca oder auch bei einem Städtetrip nach Kopenhagen bezahlt haben, ein wirklich gutes Angebot. Im Preis inbegriffen war sogar ein Thermenbesuch in der Sinnflut, jeden Tag eine Flasche Heilwasser, ein zweistündiger Besuch im hoteleigenen Wellnessbereich und eine Stadtführung, die wir allerdings gar nicht benutzt haben.

Abgesehen von dem Thermenbesuch und einem Tagesausflug nach Fulda waren wir aber ansonsten jeden Tag draußen wandern. Und was soll ich sagen: Es hat einfach nur Spaß gemacht! Auch wenn es mitunter anstrengend war und ich beim Aufstieg schon ab und zu am Zweifeln war, war die Freude am Ende einfach nur riesig. Besonderes Highlight: der Kreuzberg, der heilige Berg der Franken. Am Ende des Tages habe ich zwar gedacht, dass ich am nächsten Tag völlig bewegungsunfähig sein werde (war dann doch nicht so), aber der Ausblick und die herrliche Landschaft waren jede Anstrengung wert.

Auf dem Kreuzberg findet sich eine Darstellung der Kreuzigungsszene.

Auf dem Kreuzberg findet sich eine Darstellung der Kreuzigungsszene.

Jedem, der sich einen Wanderurlaub absolut nicht vorstellen kann, kann ich also nur sagen: Tut es doch! Probiert es auch! Es muss ja nicht gleich eine Woche sein, ein Wochenende tut es für den Anfang sicher auch.

Wer am Kreuzberg ankommt, kann nicht nur die Aussicht, sondern auch ein Klosterbier genießen.

Wer am Kreuzberg ankommt, kann nicht nur die Aussicht, sondern auch ein Klosterbier genießen.

Besondere Freude haben bei mir übrigens die örtlichen Rhönschafe ausgelöst. Als leidenschaftliche Wollverarbeiterin hätte ich mir gerne ein, zwei eingepackt. Und vielleicht auch die Ziege, die mit auf der Weide stand und ziemlich neugierig war.

Sieht man öfter in der Rhön: Schafe. Bisweilen auch mit befreundeten Ziegen.

Sieht man öfter in der Rhön: Schafe. Bisweilen auch mit befreundeten Ziegen.

Ich bleibe dabei: Dieser Urlaub hat mich positiv überrascht. Die ersten zwei Tage habe ich noch über die Arbeit nachgedacht, ab dann so gut wie gar nicht mehr. Ich habe die Natur genossen, die Stille auf den Wanderwegen, die schöne Zeit zu Zweit. Für den nächsten Urlaub kann ich mir schon vorstellen, wieder nach Mallorca zu fliegen. Aber nur mit Wanderschuhen im Gepäck. Denn das soll ja da ja auch wunderbar funktionieren.

Alles Liebe

Sophia

Von Sofakissen und Linealen

Pullover im Jacquardmuster

Ich könnte in die Tischkante beißen! Da habe ich seit Ewigkeiten endlich mal wieder Zeit zum Nähen – und dann das! Aber der Reihe nach…

Ausgesucht hatte ich mir einen Stoff von stoff&stil. Ich mag die Stoffe und vor allem die Schnitte sehr gern. Und im neuen Frühjahr-/Sommerkatalog hatte es mir unter anderem dieser Stoff hier angetan:

Ein hübsche Jaquardmuster mit Rosen. Zudem hatte ich bereits ein ähnliches Schnittmuster und freute mich schon drauf, es endlich zu nähen.

Doch bereits beim Zuschneiden traten erste (selbstgemachte) Schwierigkeiten auf.

Merke: Schneide nicht zu, wenn du eigentlich müde bist und das Licht eh schon schlecht ist. Wenn du dein Schnittmuster verlängern willst, nimm ein Handmaß und ein bereits vorhandenes Kleid mit passender Länge. Einfach fröhlich drauflosschneiden und verlängern wird nicht klappen.

Beim Nähen streikte dann zu meiner Freude erst einmal die Overlock. Ebenfalls durch handgemachte Fehler.

Merke: Immer in der richtigen Reihenfolge einfädeln. Sonst gibt’s hinterher Ärger.

So. Nachdem die Schulternähte geschlossen waren, machte ich mich an die Ärmel. Das Annähen lief erfreulich problemlos und auch das Schließen der Seitennähte war erfolgreich. Dann ging es (mir) an den Kragen.

Merke: Es heißt nicht umsonst „Gut gebügelt, ist halb genäht“. Ja, das ist ernst gemeint und gilt für das noch so kleinste Teil. Auch für den Kragen.

Gut, der Kragen war zwar dank meiner Bügelfaulheit etwas umständlich anzunähen, aber er saß zumindest. Also: Säumen! Juhu! Kleid gleich fertig! Blogeintrag fertig! Läuft alles! VON WEGEN!

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Merke: Wozu hast du denn ein Handmaß? Richtig! Zum Messen! Also benutz es. Eben mal auf jeder Seit 2 cm anpeilen und dann umnähen und überhaupt… Es wird nicht funktionieren. Gilt für alle Säume, egal an welcher Stelle.

Alles gesäumt und immer eingeredet: Von innen guckt ja keiner! Doch, ich! Und es wurmt mich, dass ich so geschlampt habe. Vor dem Spiegel dann das große Erwachen! Halloho! Kleid viel zu lang, ich viel zu kurz. Das hat man davon, wenn man vorher nicht gescheit Maß nimmt. Pause eingelegt, nachgedacht… Vielleicht einen Pullover daraus machen? Gute Idee! Also Kleid an, am eigenen Körper abgesteckt, abgemessen und abgeschnitten.

Merke: Nimm ruhig einen Pulli, dessen Länge dir gefällt, und kontrolliere die von dir beabsichtigte Länge.

Habe dann beim Stecken des Saumes auch brav mit Maßband gearbeiten, im Wahn aber mal wieder das Bügeln vergessen.

Merke: Gut gebügelt… Jaja.

Ab unter die Nähmaschine, los geht’s, Mist, Unterfaden alle.

Merke: Erklärt sich jetzt wirklich von selbst.

Dann, das ehemalige Kleid, nun ein Pulli, ist fertig gesäumt und – TADA! – zu kurz. Und ich sehe wahnsinnig alt aus mit dem Muster und wie ein Sofakissen. Habe sogar eine passende Hose und hohe Schuhe angezogen, aber nein. Dieser Pulli und ich werden keine Freunde mehr. Er sieht einfach nicht aus! Jetzt bin ich so richtig gefrustet, habe aber einiges gelernt: Nähen macht man nicht so nebenbei, sondern es braucht Konzentration und vor allem gute Vorarbeit. Da hatte ich dieses Wochenende wohl keinen Nerv zu.

Ich hab‘ da noch ’ne Frage

Diamant

Vor exakt einer Woche hat sich mein – bisher doch eher beschauliches – Leben komplett auf den Kopf gestellt. Warum? Weil mein Freund morgens im Flur vor mir auf die Knie gegangen ist und mich gefragt hat, ob ihn heiraten möchte. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Bei meinen Tränen? Bei meiner Überraschung? Bei meinem „Ja, natürlich will ich das!“-Geschluchze? Ich habe null damit gerechnet. Wirklich null. Natürlich hatten wir uns in letzter Zeit häufiger darüber unterhalten. Wie man das halt so macht, wenn man zehn Jahre zusammen ist. Aber dass er dann tatsächlich an einem schnöden Montagmorgen, von dem ich eigentlich dachte, er würde ihn wieder nutzen, um wie gewohnt zur Arbeit zu fahren, um meine Hand anhalten würde – damit habe ich nicht gerechnet.

Mittlerweile ist eine knappe Woche vergangen. Die wichtigsten Leute wissen bescheid. Mittlerweile kann ich auch wieder Nahrung zu mir nehmen. Die ersten zwei Tage ging das nämlich nicht – ich war zu aufgeregt. Wir sind sogar schon in die Planungen eingestiegen. Und hier offenbart sich folgendes: Ich verstehe jetzt GANZ GENAU, warum sich die Leute einen Wedding Planner engagieren. Ich habe da nämlich noch ein paar Fragen:

1) So eine Heirat ist ja ein großer Schritt. Macht der jetzt aus uns ein anderes Paar?

2) Wir möchten gerne groß feiern. Große Feier bedeutet viele Menschen mit unterschiedlichen Charakteren. Wie schaffen wir es, dass alles glatt über die Bühne geht, sich jeder von seiner besten Seite zeigt und es keinen Streit gibt?

3) À propos Gäste: Ab wann sind es zu viele? Welche Freunde lädt man ein? Und welche nicht?

4) Und überhaupt: Wo feiern wir?

5) Hotel? Gasthof? Scheune? Schloss?

6) Wer traut uns?

7) Welche Lieder werden in der Kirche gespielt?

8) Wann fangen wir überhaupt an?

9) Was soll es für Essen geben?

10) Ich will auf GAR KEINEN Fall peinliche Spiele auf meiner Hochzeit – egal, wie lustig das andere finden. Aber: Wie schafft man das, dass sie das respektieren?

11) Wer fotografiert uns? Und wie genau darf ich dem Fotografen sagen, dass er mich bitte ausschließlich von rechts fotografieren soll?

12) Wer fotografiert auf der Feier? Braucht man da noch offiziell jemanden?

13) Wo übernachten alle?

14) Kommen denn alle?

15) Wenn sie nicht kommen: Warum? Mögen sie uns doch nicht so sehr?

16) Wir können beide eher schlecht als recht tanzen. Wie schaffen wir einen schönen Walzer ohne uns zu blamieren?

17) Welches schöne Lied ist denn ein Walzer? „Über der blauen Donau“ ist jetzt nicht so meins…

18) Was, wenn ich die ganze Trauung über heulen muss?

19) Was, wenn nicht?

20) Was, wenn es andere tun? Mütter und Omas zum Beispiel?

21) Was, wenn ich vor Angst nicht aus dem Auto steigen kann?

22) Wie peinlich ist es, auf dem Weg zum Altar umzuknicken? (Ich beantworte mir das selbst: SUPERpeinlich)

23) Was passiert, wenn man sich beim Eheversprechen verhaspelt, verspricht oder – schlimmer noch – keinen Ton rausbekommt?

24) Welche legalen Drogen kann ich vorher einwerfen, um den Tag zu überstehen ohne ständig Panikattacken zu haben und dennoch nicht mit einem grenzdebilen Lächeln über allem zu stehen?

25) Wen nimmt man zur Brautankleideprobe mit und wie finde ich überhaupt das Kleid, das zu mir passt?

26) Ich habe da eigentlich schon ganz genaue Vorstellungen. Wie sehr muss man sich an Konventionen halten?

27) Wie sehr entscheiden wir – und wie sehr andere für uns?

28) Was darf ich alles abgeben?

29) Welche Nagellackfarbe hatte Kate Middleton bei ihre Hochzeit?

30) Wie überstehen mein Zukünftiger und ich das kommende Jahr?

Chia…was?

Chiasamen

Egal wo man hinsieht – Chiasamen sind überall. Sie prangen auf Instagram- und Pinterestbildchen, sind Bestandteil vieler Rezepte auf Foodblogs, sind auf Ernährungs- und Kochbüchern abgedruckt und sind nicht zuletzt auch in Talkshows präsent. Da jetzt nicht als Person, klar, aber eine Person bringt sie mit, schwärmt von den kleinen schwarzen Kügelchen, beschwört ihre Wunderkraft und würde sie am liebsten – wenn sie denn nur nicht so teuer wären – wie Konfetti durchs Studio schmeißen.

Und was soll ich sagen.

Ich habe mir auch welche gekauft. Fünf Euro kostet so ’ne Tüte. Aber hat ja niemand behauptet, dass so eine Ernährungsumstellung billig ist. Und wenn die Dinger schon ÜBERALL sind, dann wohl ja auch bitte in meinem Küchenschrank! Also gekauft, nach Hause getragen, ratlos davor gestanden. Wie bereit man das jetzt noch mal zu? Trocken soll ich die ja wohl eher nicht zu mir nehmen. Also direkt das Smartphone raus, Dr. Google gefragt und 1.364.328 Suchergebnisse später das AHA-Erlebnis. Einweichen! Und das am besten über Nacht. Toll. Da will man sich mal gesund ernähren, muss dann aber feststellen, dass man beim ersten Abendbrot direkt ’ne Ausnahme machen muss, weil die Chiasamen so divenhaft veranlagt sind. Eingeweicht habe ich sie trotzdem. Auch über Nacht.

Und was soll ich sagen.

Die Konsistenz ist ja mehr als gewöhnungsbedürftig! Der reinste Schleim, der da rauskommt! „Genießen Sie die Samen pur, im Müsli oder zu Obst“ stand irgendwo. Gut, ich hab sie mit Obst und Joghurt „genossen“. Und ja, ich muss das in Anführungszeichen setzen, denn mit Genuss hatte das für mich nicht viel zu tun. Außer, dass die Dinger die gleiche Panik bei mir verursachen wie Mohn (es könnte was zwischen den Zähnen hängen bleiben). Zwei Drittel der eingeweichten Dinger fristeten ihr Dasein also weiter vor sich hinweichend im Kühlschrank bis sie mein Freund irgendwann entsorgte (nachdem ihn eine Probe ebenfalls nicht glücklich gemacht hat). Ich verstaute die Tüte mit den Samen hinten im Küchenschrank und ging so meiner Wege. Und dann,

…was soll ich sagen.

Kaufte ich mir ein Buch. Ja, es ist dieses „Good bye Zucker“. Ich habe es ÜBERALL gesehen, auf Instagram, Pinterest, auf Blogs, im Buchladen. Und da es in der Bücherei ständig ausgeliehen und vorbestellt war, habe ich es mir gekauft. Ich hätte es am liebsten gleich wieder weggetan nachdem mir die gute Autorin sagte, dass ich acht Wochen nicht mal Obst essen dürfte, aber es hat ja niemand behauptet, so eine Ernährungsumstellung erfolge ohne Opfer. Also den Rezeptteil durchgeblättert und da waren sie wieder: die Chiasamen. In einem Pudding. Geil, dachte ich, Pudding mag ich. Wenn er dann sogar noch zuckerfrei und mit diesen Powerkügelchen ist, noch geiler. Also Pudding ohne Puddingpulver dafür mit Chiasamen, Milch und Himbeeren (das war ein Rezept aus der Aufbauphase in der man wieder – wenige! – Früchtchen zu sich nehmen darf) und über Nacht das Ganze quellen lassen. Mittlerweile weiß ich, wie die Chia-Chicas ticken.

Was soll ich sagen.

Dieses Mal war’s noch ekliger als beim ersten Mal. Ich hab’s nicht runtergekriegt. Nicht pur, nicht mit Obst, nicht mit Quark, gar nicht. Und jetzt…

….was soll ich sagen…

schmeiß ich die Dinger weg. Oder mache eine Anzeige: Chiasamen in liebevolle Hände abzugeben. Zwei Drittel sind noch drin.

Gebt mir ’ne Leinwand!

Ausmalen für Erwachsene

Ich male jetzt. Ja, ihr lest richtig. Neben meinem ganzen Handarbeitsgedöns bin ich nun auch noch unter die mit Stift und Pinsel bewaffneten Künstler gegangen. Okay, ich male nur mit Stiften, nicht mit Pinseln, aber immerhin.

Bevor ihr jetzt denkt, „die dreht ja völlig ab“, kann ich euch beruhigen: Ich bin nur dem neuesten Trend verfallen. Gut, so neu ist er auch nicht mehr. Bereits im Frühjahr vergangenen Jahres haben die Amerikaner und die Engländer damit angefangen, aber nun kommt man auch in deutschen Buch- und Schreibwarenläden nicht mehr dran vorbei: an Malbüchern für Erwachsene. Zu verdanken haben wir das der Schottin Johanna Basford, die mit ihrem Malbuch „Secret Garden“ mal eben die Verkaufslisten stürmte.

Ich habe mir jetzt ein kleineres Heftchen gekauft. „Natur Inspiration. Farbe rein, Stress raus“ heißt das gute Stück und hat 4,99 Euro gekostet. Dazu gab es noch eine Packung Filzstifte (mit zwei Spitzen, ich wollte das Ganze schon ein bisschen professionell anpacken). Und jetzt habe ich jeden Tag ein bisschen gemalt, um zu testen, ob ich mich entspanne. Denn das legt mir ja schon der Titel nahe. Ich muss sagen, ein bisschen deppert komme ich mir schon vor, wie ich mich da jetzt wirklich hinsetze und etwas ausmale (und ich rede nicht vom Carrie-Bradshaw-Ausmalen, ihr versteht die Anspielung?!). Ich meine, ernsthaft, Erwachsene setzen sich hin und malen Bildchen aus? Aber irgendwie macht es auch wieder Spaß und es beruhigt tatsächlich. Man kommt irgendwie runter. Nur habe ich mittlerweile das Problem, dass ich bei meinem Hobbys abwägen muss. Will ich jetzt das Schnittmuster abpausen oder meine Wickeljacke mit Blattmuster weiter stricken? Oder eben doch ausmalen?

Ich hab’s. Ich mal fix die andere Blume an und denke weiter darüber nach, was ich als nächstes mache.

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